L U I - Landwirtschaftspreis für unternehmerische Innovation

- wir freuen uns über den 3. Platz!

Innovationen sind der Motor jedes Wirtschaftszweiges. Ziel des L·U·I - Landwirtschaftspreis für unternehmerische Innovationen - ist es, diese zu fördern und zu honorieren. Herausragende Ideen erreichen über den L·U·I eine große Öffentlichkeit. Davon profitieren nicht alleine die Preisträger, sondern auch die Landwirtschaft, die vor- und nachgelagerten Bereiche der Verarbeitung und des Handels sowie der gesamte ländliche Raum.

Der Bund Badischer Landjugend nahm Mitte der 90er Jahre mit der Idee einen Innovationspreis ins Leben zu rufen Kontakt zur ZG Raiffeisen in Karlsruhe auf. Zusammen entwickelten sie den L·U·I. Er wurde 1997 erstmals ausgeschrieben, zunächst beschränkt auf Südbaden. Seit dem Jahr 2000 können sich Projekte aus ganz Baden-Württemberg bewerben. Sowohl die Landjugendverbände aus Württemberg-Baden und aus Württemberg-Hohenzollern als auch die drei Landfrauenverbände und beide Bauernverbände in Baden-Württemberg sind seither Mitveranstalter. Ab 2005 wurde der L·U·I nicht nur mehr von der ZG Raiffeisen, sondern zudem auch von der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft Baden-Württemberg finanziell unterstützt. Seit 2014 ist der Baden-Württembergische Genossenschaftsverband als neuer Förderer mit von der Partie. Der Berufsgenossenschaft war nach der Fusion der landwirtschaftlichen Sozialversicherungen zu einem Bundesträger eine weitere Beteiligung nicht mehr möglich.

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 Presseinformation

28. November 2017

Mit dem Softstep aufs oberste Treppchen

Der Landwirtschaftspreis für Unternehmerische Innovationen (L•U•I) 2017 geht an den GRIFA Softstep

Eine gleitende Trittstufe, die aus 400 kg wieder 80 kg macht. Regionales Gemüse, das von Reichenauer Gärtnern im Hegau angebaut wird und heimische Tees als Wohltat für Mensch und Insekten – der Landwirtschaftspreis für Unternehmerische Innovationen, kurz L•U•I, zeigt erneut, wie sich Tüftler aus dem Land um ihre Mitmenschen und die Umwelt verdient machen. Verliehen wurde der Preis – in diesem Jahr bereits zum 21. Mal – am Montag, den 27. November 2017. Die feierliche Verleihung fand unter dem Motto „Vorfahrt für Innovationen“ in den Räumlichkeiten des Klosters Reute in Bad Waldsee statt. Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, Staatssekretärin im MLR war nicht nur Festrednerin, sondern übernahm zusammen mit Thomas Huschle, dem Vorsitzenden der L•U•I-Jury, auch die Preisverleihung. Grußworte hielten außerdem Dr. Ewald Glaser, Vorstandsvorsitzender der ZG Raiffeisen eG und Dr. Ansgar Hortsthemke vom Baden-Württembergischen Genossenschaftsverband (BWGV).

Nominiert waren sechs Projekte aus ganz Baden-Württemberg, die die Jury im Sommer aus den eingegangen Bewerbungen herausgesucht und bei einer Juryfahrt im September besucht hatte.

Begeistern konnte dabei vor allem die Erfindung von Daniel Griener, der eine Auf- und Abstiegshilfe für Traktoren entwickelt hat. Mit dem sogenannten GRIFA Softstep muss kein Landwirt mehr vom Schlepper springen und so seine Gelenke ruinieren. Die Jury hob besonders die geniale, aber technisch trotzdem einfache Lösung hervor, die den Softstep universell für Land- und Baumaschinen einsetzbar macht. Er verringert die Unfallgefahr und beugt Langzeitschäden vor. Die Fahrer können dabei ihre gewohnten Arbeitsabläufe beibehalten. Wichtig für die Verleihung des Unternehmerischen Preises war auch, dass die Vermarktung der Innovation bereits konsequent vorangetrieben wird.

Auf den zweiten Platz kam das Projekt Gärtnersiedlung von der Reichenauer Gemüse eG. Das riesige Gewächshaus der fünf Genossenschaftsmitglieder hat es möglich gemacht, das EDEKA seine Kunden nun über das Jahr hinweg mit regionalem Gemüse versorgen kann. Zu dieser guten Platzierung bewog die Jury aber zudem der Umstand, dass das Projekt mit seiner neuen Vermarktungshalle ebenso den anderen Mitgliedern der Reichenauer Gemüse eG einen strategischen Marktzugang verschafft, sodass auch diese finanziell profitieren.

Die drittplatzierte Kräutermanufaktur sorgt nicht nur für ein Auskommen ihrer 17 Teeanbauerinnen oder für biologischen, gesunden und geschmackvollen Tee für die Verbraucher, sondern auch für vielfältige Bienen- und Insektenweiden. Die Jury hob hervor, dass die Anbauplanung unter der Berücksichtigung topografischer Gegebenheiten eine bedarfsgerechte Versorgung mit Kräutern ermöglicht. Das Netzwerk fördert und berät seine Mitglieder und sorgt so für Wissenstransfer, gleichzeitig sorgt es aber auch für eine höhere Wertschöpfung für alle Beteiligten. Dadurch sichert das Projekt den Fortbestand der beteiligten Betriebe.               zurück

Verfasser:   Alexander Seibold (LUI-Koordinator)                                                                                                                   
                         Merzhauser Str. 111
                         79100 Freiburg

                  
alexander.seibold@laju-suedbaden.de
                         Tel. 0761 – 271 33 552
                         www.lui-bw.de

 

Preisübergabe LUI  am 27.11.2017 in Bad Waldsee

 

 

wir waren im Fernsehen

am Dienstag den 5. September 2017 um 18:15 Uhr in der Sendung ''Natürlich'' auf SWR 3

eine kleine Repartoge über unser Arbeiten...                                                            zum Film

Die Kräutermanufaktur

Ein kleiner Einblick in unsere Arbeit, die wir den ganzen Sommer über verrichten.